Dark Side of the World

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Mein letzter Blog ist schon ein Weilchen her und bald folgt auch wieder eine Kurzgeschichte. Diesmal werde ich versuchen euch das Gruseln zu lehren. Im Moment ist jedoch viel los und ich komme fast zu nichts mehr, weshalb auch die Blogs lange auf sich warten lassen. Doch jetzt hau ich einfach mal in die Tasten und überlege nicht lange. Ich behandle somit kein spezifisches Thema, sondern vielmehr etwas das mich schon ein Weilchen beschäftigt.

 

 

Das Zocken wird bei mir immer weniger, die Backlog hingegen immer größer. Hätte nie gedacht das ich auch mal so enden würde. Ich will noch so viel kaufen und zahlreiche liegengebliebene Games spielen. Doch Stress, meine nicht vorhandene Gesundheit und kleinere, sowie größere Problemchen verhindern das ich mich überhaupt fokussieren kann. Doch woran liegt das? Werde ich etwa älter? Ich frage deshalb, weil ich früher eine stressige Schulzeit hatte, meine Hausaufgaben sträflich behandelte, mich mit Freunden traf und dennoch Zeit fand in virtuelle Welten zu versinken.

 

 

 

 

Irgendwie war das früher alles lockerer. Oder war ich einfach nur lockerer? Ich hab mich auch durch kaum etwas ablenken lassen, wenn ich gespielt habe. Selbst komplexe Rollenspiele waren für mich kein Ding und heute schiebe ich so etwas wie Oddworld New 'n Tasty auf, obwohl ich schon so lange auf die Vita Version gewartet habe.

 

Vor einer Woche war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Ich habe sie lange nicht mehr gesehen, doch zu meinem Schreck musste ich feststellen das sie sehr alt geworden sind. Mein Paps ist längst in Rente und meine Mom folgt Ende des Jahres. Sie sehen schon sehr alt aus und selbst die Hauskatze ist schon eine Seniorenmieze. Ich saß dann da, trank meinen Cappuccino der mir schwer im Magen lag, und sah mich um. Dabei begann ich mich an frühere Zeiten zu erinnern. Zeiten die nicht immer gut waren, keine Frage, aber dennoch wurde ich unweigerlich nostalgisch. Viele Dinge die schon lange her sind, kommen mir immer vor als wäre es erst gestern gewesen. Doch bei meinen Eltern zu sitzen und mit dem Alter (oder dem Älter werden) konfrontiert zu werden, hat mir sehr zu denken gegeben.

 

 

 

 

Ich begann noch in der gleichen Nacht mit einer schmerzhaften Selbstreflexion. Bin ich zufrieden und glücklich mit meinem Leben? Hm... irgendwie nicht wirklich. Ich lebe, ja. Das ist alles was ich sagen kann und alles darüber hinaus hat mich bisher auch nicht groß gekümmert. Habe ich immer die richtigen Entscheidungen getroffen? Definitiv nein. Ich habe sehr viele Fehler gemacht und ich bereue vieles. Würde ich dieses Leben gerne noch einmal leben wollen - ein Restart sozusagen? Ja. Ich würde es noch einmal versuchen wollen. Doch welche Rolle spielen die Games darin?
Unter vielen Erinnerungen auf die ich zurückblickte, mischten sich auch Erinnerungen an die Games die ich zu diesem Zeitpunkt gezockt habe. Meine Gameboy – Zeit als meine Familie noch jeden Sommer auf dem größten Grundstück eines Zeltplatzes in Brandenburg verbrachte. Die SNES – Zeit, in welcher meine älteste Schwester mit ihrem ersten Freund von zu Hause auszog. Die Playstation – Zeit, in welcher ich sozusagen als Gamer so richtig erwachte und mich auch als Nerd bezeichnen konnte. Oh, und lange davor war ja noch (kleiner Fratz wie ich war) die MS-DOS Games – Zeit als Paps den ersten Computer mit nach Hause brachte.
Paps... Früher sah er aus wie Chuck Norris, doch jetzt ist sein Haar dünn und ergraut. Er hat viele Falten, obwohl er noch immer so strahlend lächeln kann. Meine Mom hat viele körperliche und auch seelische Beschwerden. Das Alter macht mir irgendwie Angst.

 

 

 

 

Wenn es nach mir ginge, dann würde ich mit spätestens 50 sterben wollen. Früher wäre mir noch lieber, denn ich will nicht miterleben müssen wenn enge Familienmitglieder vor mir sterben. Und ich bin der Letzte, ergo Jüngste im Bunde und habe somit die A- Karte gezogen.
Eine lange Zeit habe ich vor vieles die Augen verschlossen und das Leben einfach nur gelebt. Doch reicht das aus, vor allem wenn man ab und an mit der bitteren Realität konfrontiert wird? Arbeiten, Ehefrau und die Hobbies waren stets mein Lebensmittelpunkt gewesen. Mein größtes Lebensziel hingegen ist irgendwann ein Buch herauszubringen. Aber auch das schiebe ich immer wieder vor mir her . . . und das schon seitdem ich 15 Jahre alt bin. Doch für das Schreiben habe ich streckenweise noch weniger Zeit (und kaum einen Kopf) als für das Zocken. Motiviert werde ich zum Glück von einem CW'ler namens Sawbones und vielleicht überwinde ich ja in dieser Hinsicht mal meinen inneren Schweinehund?

 

 

 

 

Ein befremdliches Gefühl habe ich dennoch bezüglich der Games. Verschwendete Lebenszeit wird es oft genannt. Und als ich von meinen Eltern wieder nach Hause fuhr, geisterten eben diese beiden Worte tatsächlich in meinem Kopf herum. Was bedeutet ein Gaming- oder Zockerleben wenn man eines Tags alt und grau ist? Worauf blickt man zurück? Auf Clouds Kampf gegen Sephiroth, Squall's Lächeln am Ende von Final Fantasy 8, Weebam-Na's Aufreger über das Rattenragout mit paniertem Hirschpenis, Marcus Fenix Coolness, die unterirdischen Tropeninseln mit den singenden Meerjungfrauen aus Champion's of Norrath, mein Endkampf (mein Erster überhaupt) in Heart of Darkness der meinen Herzschlag derart erhöhte das meine Brust schmerzte wie die Hölle, die sanfte Melodie der Feiyaner aus Space Rangers 2, meine 200 € die ich in Eden Eternal für Outfits, Ingame - Währung und Mounts investiert habe, meinen mutwillig im Wutanfall zerstörten Controller wegen Devil May Cry 3, die atemberaubende Halle mit den Sonnenstrahlen in Kameo, mein Haus in Knothole Glate, die Atmosphäre auf der Citadel, CTF in Unreal Tournament 2004, sowie (um das hier mal abzukürzen) meine Giga Games Abende und die Games Convention in Leipzig, auf welcher ich die Jungs alle live traf.

 

 

 

 

Nachdem ich das so aufgeschrieben habe und jetzt noch mal lese, empfinde ich nichts dergleichen als wirklich negativ. Irgendwie verspüre ich bei der ein oder anderen Erinnerung gar ein Kribbeln, weil es eine schöne Erinnerung ist. Dies bringt mich auf den Gedanken das es eigentlich nicht so schlecht sein kann sein Leben als Gamer zu verbringen. Irgendwie erlebt man ja, abseits vom RL, auch eine ganze Menge. Im Gespräch mit meiner Frau kommen auch schon mal Floskeln und Phrasen wie: „Weißt du noch als wir damals das und das gezockt haben?“


Ich denke nun das ich mit Stolz zurückblicken kann, sollte ich doch einmal alt und grau werden. Bleibt unterm Strich eben nur noch meine Angst vor dem Verlust. In der virtuellen Welt stirbt man oft und man wird auch oft mit dem Tod konfrontiert. Ganz aktuell und nicht minder schmerzvoll gerade in Story of Seasons. Der Tod gehört zum Leben dazu und schwer ist es letztendlich nur für die Hinterbliebenen. Doch die Erde dreht sich weiter und somit fließt die Zeit und nichts steht still. Vielleicht sollte man selbst auch nicht stehenbleiben, sondern nach vorn blicken? Ohne Angst, Zweifel und Bedenken.

 

 

 

 

 

Wenn ich das alles hier so schreibe und auch lese, wird mir einiges klar. Alles geht einmal zu Ende und man kann vergangene Zeiten und somit auch die Jugend nicht zurück haben. Das ist vorbei. Was wichtig ist, ist der Blick in die spannende Zukunft. Und bei all dem (was mir jetzt auch gerade bewusst wird) waren es die Spiele selbst die mich jung gehalten haben. Ich bin kein langweiliger 32 Jahre alter Mann, sondern ein verspielter Kerl, der manchmal auch ein wenig albern sein kann. Ich liebe ferne Welten und möchte gerne Abenteuer erleben. Klar, im RL erlebt man auch welche, doch wenn ich so an Griechenland (war damals auf Kreta, Korfu und Chalkidiki), sowie Ibiza, Hamburg, Österreich, der Harz usw. usf. zurückblicke, dann war ich zwar im Urlaub und auf Reisen, aber frei war ich nicht wirklich. Habe ich dort Abenteuer erlebt? Mitnichten.

 

 

 

 

In der virtuellen Welt jedoch war ich auf fernen Planeten, in den Mägen eines Wals, auf dem Mond, im All, unter Wasser, am Ende der Welt, inmitten einer bedrückenden Postapokalypse, im Mittelalter, in feucht-kalten Dungeons, in schnellen Autos, in Mega- Citys, Robostädten, habe einen Salzsee durchquert, Lava fließen sehen, mich mit Monstern und Übergegner angelegt, bin gesegelt, mit Jets geflogen, habe Krieg geführt, Städte aufgebaut, neue Technologien entdeckt und habe unzählige Dinge erlebt und Taten vollbracht, mit welche man ganze Bände füllen könnte. Natürlich alles in einer virtuellen Welt, welche jedoch manchmal so viel besser ist als die reale Welt mit ihren irrationalen Politikern, grausamen Straftraten, Tierquälereien und der ganzen Maßlosigkeit.

 

Ok, meine Backlog mag angewachsen sein, aber angesichts dieses Resümees, welches ich nicht allein nur um meinetwillen verfasst habe, werde ich jedes für mich interessante Spiel angehen und mir immer die Zeit zum Spielen nehmen. Was bedeutet es also ein Gamer zu sein? Das bedeutet ein erfülltes und aufregendes Leben gelebt zu haben. Und wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich mit Freuden auf mein Leben zurückblicken.

 

 

 

In diesem Sinne   .  .  . wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Zocken.

 

Avi

 

 

 

 

 


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Was war das damals noch für eine Zeit? Auf dem Weg von der Schule nach Hause sah ich am Kiosk nach ob es mein Lieblingsmag schon gab. Meist kaufte ich mir die Bravo Screenfun. Sie war bunt und informativ. Ich habe immer wieder gerne darin geblättert und mir auch einige der Artikel ausgeschnitten und mit Klebeband an meine Kinderzimmerwand befördert. Die zusätzlichen Poster waren ebenfalls ein Segen. So landete dann noch die gute alte Lara Croft, Cloud Strife (in sehr groß mit Hartklinge und Wolkenhintergrund), sowie alle 3 Tekken 3 Poster aus einem Set an meiner Wand. Aber auch Aufkleber, welche oft der Zeitung beilagen, wurden sofort auf meine Playstation oder den Controller gekleistert. Das sah irre cool aus und ich habe mich jedes Mal auf solche kleinen Spielereien gefreut.

 

 

Ich weiß noch das es in der Screenfun bei den Leserbriefen ein Mädchen namens Denise gab, welche total in Squall Leonhart verknallt war. Das wurde in fast jeden Heft erwähnt, welches ich kaufte, und einige Zocker schickten einzig wegen ihr Fanarts von Squall. Dies ist mitunter einer der Gründe oder vielmehr ein Anstoß warum ich auf Final Fantasy 8 aufmerksam wurde, es kennenlernte und spielte, und es somit zu meinem liebsten Final Fantasy Teil wurde.

 

 

 

 

Von der OPM (Offizielles Playstation Magazin) habe ich durch ein Gewinnspiel, welches der Playstation Konsole beilag, ein kostenloses Abo für ein Jahr, inklusive kostenloser PSX – Demos jeden Monat gewonnen. Die Demos alleine haben mich schon beschäftigt ohne Ende und durch sie kam ich auch zu der ein oder anderen Perle wie Gran Turismo oder Tekken 3. Bei Letzteres trug aber auch ein Artikel der OPM einen Großteil dazu bei, weil es einen mehrseitigen Bericht darüber im Heft gab. Inklusive dem Interview eines Profikampfsportlers, welcher die Moves in Tekken 3 am realistischsten fand. Das hat mich damals so beeindruckt, dass ich mir das Spiel (mein erstes Beat'em up überhaupt) zum Geburtstag gewünscht und auch bekommen habe.

 

 

Games Magazine waren für mich (auch schon weitaus früher mit der PC Games und den Disketten) die Informationsquelle schlechthin. Das Internet gab es damals zwar schon, aber meine Eltern hatten keins. Einzig ein Kumpel war schon online und suchtete zusammen mit seinem Paps die erste berühmt und berüchtigte Casualgurke mit Suchtfaktor, kurz Moorhuhn. Ich musste damals hingegen einen ganzen Monat auf neue News aus der Spielebranche warten. Hinzu kamen spannende Berichte und im Idealfall auch eine Heft - CD oder gar DVD.

 

 

 

 

Von der Gamepro damals (durch Zufall im Kiosk entdeckt) war ich auf Anhieb extrem beeindruckt. Ab 2003 war ich dabei und währenddessen die Stammleser in den Leserbriefen zu motzen begannen weil sich anscheinend vieles zum Schlechten hin veränderte, staunte ich was für ein familiäres Verhältnis dort herrschte. Nirgends wurde dieses Hobby derart hervorgehoben und für cool befunden wie in diesem Magazin. Ich mochte die Redaktion, sowie die Art und Atmosphäre dieses Heftes. Ein Abo ließ nicht lange auf sich warten und jeden Monat auf's Neue folgte das gleiche Spiel. Ich lauerte vor dem Briefkasten, das Mag kam, ich nahm es mit nach oben, riss die Folie auf und verschlang gleich am ersten Tag die wichtigsten Artikel und legte dann die DVD ins Laufwerk der Playstation 2. Noch am Abend des gleichen Tages wurde mir dann umgehend schmerzlich bewusst das ich nun wieder einen Monat warten musste bis die nächste Ausgabe kam. Also blätterte ich den Rest des Monats über in interessanten, aber auch uninteressanten Berichten, sah mir immer wieder die DVD an und zählte schon die Tage.

 

 

Legendär und unvergessen bezüglich der Gampro ist natürlich Henry's Testcheck vom März 2005. Das muss man einfach gesehen haben. Nicht nur wegen seines Humors und den peinlichen Spielen, sondern auch deswegen weil es damals noch eine Zeit gab, in welcher Spiele in Hülle und Fülle vorhanden waren. Das ist heute leider nicht mehr der Fall. Heute gibt es zwar auch viele Spiele, aber sie kommen mir nicht mehr so massig vor. Die HD- Entwicklung braucht eben mehr Zeit als die Games von damals.

 

 

 

 

Währenddessen ich die OPM und Screenfun irgendwann gar nicht mehr kaufte, und die Screenfun mit einem Mal sang- und klanglos von der Bildfläche verschwand, veränderte sich auch die Gamepro. Irgendwie war die Lust raus und heute ist nichts weiter als ein Schatten ihrer selbst übriggeblieben. IGN hat das Magazin an einen französischen Verlag verkauft, soweit ich weiß, aber auch schon vorher gab es Streitigkeiten bezüglich der DVD- Hüllen oder der DVD selbst. Die Redakteure wechselten und verschwanden und alles was man heute noch sehen kann, ist ein steriles Magazin mit einem langweilig gestalteten Layout und Text. Keine Coolness mehr und kein Charme von damals, welcher es vermochte einen stolz zu machen das man ein Gamer war.

 

 

Zeiten gehen vorbei und die Absatzzahlen der Gameshefte sinken. Das Internet mag eine Teilschuld haben, aber dennoch könnte man ein Magazin parallel zu einer Onlineseite laufen lassen. Man muss eben nur dem Heft einen gewissen Charme verleihen und exklusive Inhalte auf die DVD packen. PC Magazine haben es hingegen ganz leicht, bieten diese doch Spielevollversionen zu Spottpreisen an. Das allein genügt schon als Kaufargument.

 

 

 

 

 

Das Internet ist für mich bezüglich Games Magazine ein kritischer Punkt. Heute muss ich nicht mehr einen Monat auf Informationen warten, was gut ist. Allerdings werde ich mit Gerüchten, Indizien, Leaks und dergleichen nur so zugemüllt. Ein oder zwei Mal sich enthusiastisch darüber auszutauschen mag spannend sein, aber irgendwann ist auch da mal die Luft raus und es nervt einfach nur. Was mich allerdings noch viel mehr stört sind die Kommentare. Gut, manchmal ist es richtig lustig wenn man weiß das es jetzt wieder losgeht, aber ehrlich gesagt muss das alles nicht sein. Man liest neue Infos und plötzlich behaken sich User Zer0MufFynn und Killerkrümel wer nun das bessere System oder die richtigere Meinung zu etwas hat. Das gab es damals nicht als man einfach nur sein Heft auf dem Schoß hatte und sich ungestört seine eigenen Gedanken machen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

Damals war ich richtig stolz ein Gamer zu sein. Ich war mir auch nicht zu schade ab und an mal die Game Master zu kaufen. Diese war zwar vordergründig für Kinder gedacht, aber die Artikel waren spannend und die Gimmicks amüsant. Und gegen Tipps bezüglich Pokémon habe ich nie etwas, bin ich doch eher der Trainer und weniger der Sammler oder Top 4 Herausforderer. Heute jedoch ist es so, dass ich eine News lese und dann zu den Kommentaren scrolle und nach wenigen Guten beginnt dann der Zoff oder ellenlange, sinnfreie Diskussionen, welche nur peripher etwas mit dem Thema der News zu tun haben. Hier auf CW geht das noch, aber gerade die Gamepro Seite, welche irgendwie seit Jahren schon vor die Hunde geht, ist eine vogelfreie Zone mit Kommentaren ohne Rücksicht auf Verluste. Was hat Rassismus in einer Gaming News zu suchen? Bei solchen Momenten wünsche ich mir die gute alte Printmedienzeit zurück.

 

 

 

 

Natürlich kann ich die Zeit nicht zurückdrehen. Es gibt heute nun einmal das Internet als schnelle Infokost, sowie diverse Youtube Kanäle und Let's Plays. Die Zeiten klassischer Games Magazine sind so langsam vorbei, auch wenn es viele Verlage noch versuchen. Das lobe ich mir, doch wenn ich dann die Magazine in die Hand nehme und durchblättere, empfinde ich nichts mehr. Vielleicht mag es auch daran liegen, weil uns der Nachwuchs fehlt? Wen soll man mit Coolness noch ansprechen wenn die meisten Zocker ü30 sind?

 

 

 

 

Letztens habe ich auf dem Cover einer Tageszeitung so etwas gelesen wie „Daddeln macht dumm! Vorsicht!“. Das ist also wieder ein Appell an die Eltern, bezüglich ihrer daddelnden Kinder, dachte ich mir. Ich hatte beinahe schon ein gutes Gefühl als ich das laß. Anders als früher Wut, weil unser Hobby kritisiert wurde. Doch ich hatte mich bitter geirrt, ging es doch nur um Smartphones und Tablets. Da sind also die Kinder und Teens heute gelandet. Und für wen werden noch die letzten verbliebenen Games Magazine gedruckt? Für uns alte Hasen, obwohl die Atmosphäre von früher niemals wieder eingefangen werden kann?

 

 

Die Zeiten sind vorbei aber ich erinnere mich gerne daran. Der Geruch eines druckfrischen Heftes, das Prickeln wenn man die neusten News liest und sich in spannende und informative Artikel vertieft, sowie die Freude auf die Heft DVD. All das bleibt tief in mir verborgen und selbst wenn ich online nach News suche, um mich schnell zu informieren, werde ich dieses Gefühl und die Freude niemals wieder vergessen. Ein schöner Gedanke...

 

 

 


In diesem Sinne . . .  schwelge ich noch ein wenig wehmütig in Nostalgie, bevor ich wieder in die Gegenwart zurückkehre ^^




Avi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anbei noch eine kleine Spielerei meinerseits. Ein fiktives CW Magazin. images/smilies/m-razz.gif

 


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