Dark Side of the World

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Unter fremden Sternen

 


Die Sterne sind das einzig Tröstliche in diesem einsamen und von Felsen zerklüfteten Ort. Tailor presst seinen Kopf gegen die Scheibe bis seine Stirn zu schmerzen beginnt. Je länger er diese fremden Sternbilder betrachtet, desto stärker wird die Sehnsucht nach der Heimat. Wehmütig denkt er an den stolzen Orion mit seinen Hunden, welchen er einst durch sein Kinderteleskop von der Erde aus betrachtet hat. Schon seitdem er denken kann wollte Tailor Raumfahrer werden. Das war zu einer Zeit, wo die Sterne noch funkelten und wo alles noch aufregend und neu war. Er wollte mit seinem ambitionierten Traum Raumfahrer zu werden der Menschheit dienen. Doch alles worauf er jetzt blickt ist sein Grab.

 


An den Absturz kann er sich gar nicht mehr erinnern. Er weiß nur noch wie er aufgrund einer technischen Panne am Schiff vom Kurs abgekommen und mitten in dieses Asteroidenfeld geraten ist. Hier draußen ist nichts. Nur Felsen und ewige Finsternis. Die Sonne (im Sternenkatalog als S_34A-7 bezeichnet) ist zu weit entfernt, um dauerhaft Licht spenden zu können. Diese Aufgabe übernehmen nun die Außenscheinwerfer des Raumschiffes. Doch alles was sie anleuchten sind silberfarbene Felsen. Am Unheimlichsten sind jedoch die Schatten, welche sich über die kleinen Krater legen und diese vollkommen ausfüllen. Drei Tage lang hat er sie intensiv beobachtet und ab und an glaubt er sogar Gestalten darin erkennen zu können. Er weiß das es nur Suggestionen seines Gehirns sind, doch wenn er länger auf die Schatten starrt, wird er früher oder später nicht mehr wissen was nun real und was Einbildung ist.

 

 

 

 

„Hör auf diese beschissene Aussicht anzustarren“, knurrt sein Bruder. Russel ist ziemlich angespannt in letzter Zeit. Kein Wunder, hat er doch fieberhaft nach einem Ausweg aus dieser Katastrophe gesucht. Russel ist eigentlich Techniker, doch für diese Mission hat er sich (genau wie Tailor) freiwillig gemeldet. Sie sind zwar Brüder, doch seitdem sie die 30 weit überschritten haben und vollends von ihren Jobs eingenommen werden, haben sie sich kaum mehr gesehen. Dieser kleine Ausflug mit Tailors Transitraumschiff der Klasse Behemoth sollte sie näher bringen. Das hat es in der Tat, jedoch auf eine andere Weise wie es sich deren Vater wohl gewünscht hätte. Tailors Vater ist stolzer Besitzer zweier Linienraumschiffe, welche regelmäßig zwischen Mars und Erde verkehren. Seine Söhne sind zu ehrbaren Männern herangereift. Einer ist Raumpilot und der andere ein Techniker der Flotte. Das ist etwas, auf das man stolz sein sollte. Doch Tailor wüsste nicht wie sich sein Vater nun fühlen würde, wenn er wüsste das er für dieses Unglück verantwortlich ist.

 


Ja, es war Tailor. Er hätte vor dem Abflug den Druck checken und das beschädigte Rohr, welches er bei der letzten Inspektion entdeckte, doppelt abdichten oder gar austauschen müssen. Eine ganz simple Sache bei so einem alten Transitschiff. Er hat es jedoch nicht getan, weil er an Marissa denken musste. Die Trennung, der Schmerz . . .
Der Auftrag einen Techniker und einen Biologen zur M5 Kolonie zu fliegen war so einfach. Und er hätte damit seinen Kopf vollends von all diesen schmerzlichen Gedanken befreien können. Aus diesem Grund riet ihm auch sein Vater seine Lethargie abzulegen und dieses Unterfangen wahrzunehmen. Nicht zu vergessen war auch die Tatsache das er seinen Bruder nach sieben Jahren Funkstille wieder hatte sehen können. All das wäre so einfach gewesen, doch seine Unachtsamkeit hat das Raumschiff abstürzen lassen. Der stetig ansteigende Druck hat den hinteren Antrieb zerrissen. Ein Großteil der Technik an Bord ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Ganze Rettungsaktion mit den flüchtigen Reparaturen an Bord, dem Abwurf des Ballastes, sowie ein Flüchtigkeitsfehler in der Neuberechnung einer Alternativroute in Richtung der nächstliegenden Raumbasis Ceta_6, hat sie zudem vollkommen vom Kurs abkommen lassen. Und jetzt sitzen sie auf diesem Asteroiden fest. In einer Ruine, welche einst sein Raumschiff gewesen ist.

 

 

 

 

Tailor wendet sich vom Fenster ab und schaut zum Biologen Seb. Ein ziemlich ausgemergelter Schatten von einem Mann, geht es Tailor durch den Kopf. Eifrig schraubt er an der Funkanlage, währenddessen sein Bruder Russel daneben steht und ihn grimmig beäugt.
„Den Kupferdraht würde ich noch ein bisschen mehr verzwirbeln.“ Alles was Russel sagt, klingt wie ein Befehl, auch wenn er es nicht so meint. Russel ist ein ziemlich harter Kerl, welcher einst bei der Armee gedient hat. Doch als er seine Freunde hat sterben sehen, reichte er seine Kündigung ein. Diese Situation hat ihn noch härter werden lassen als er ohnehin schon war. Tailor weiß nicht wieso, aber er erinnert sich gerade an dem Moment als sie beide noch Kinder waren und Russel ihn vom Baumhaus gestoßen und beinahe das Rückgrad gebrochen hatte. Ein kleiner aber vollkommen legitimer Unfall unter Kindern, hieß es später.
„So müsste es gehen.“ Seb lehnt sich zurück, betrachtet sein Werk und atmet kaum hörbar auf. „Jetzt können wir wieder funken. Ich hatte schon Angst, weil es ausgefallen war.“
„Funken, pha! Was bringt uns das? Hier ist niemand der es hören könnte. Wir sind so weit ab vom eigentlichen Kurs und noch dazu in diesem Gott verlassenen Asteroidenfeld, dass uns kein Schwein findet.“
„Wir können den Antrieb nicht reparieren“, wendet Tailor besorgt ein. „Das Schiff ist in der Mitte komplett auseinander gebrochen. Und selbst wenn es nicht beschädigt wäre, so wäre ein Start nicht möglich. Das ist ein Raumschiff und kein Shuttle.“
„Erzähl mir was Neues, Kleiner“, knurrt Russel.
„Das heißt, wir sind auf Hilfe angewiesen.“ Seb zieht das Mikrofon zu sich heran und spricht abermals, wie schon eine Woche zuvor beinahe jede halbe Stunde, seinen verzweifelten Hilferuf.
„Das bringt doch alles nichts.“ Russel ballt seine großen Hände zu Fäuste. „Wir können nicht einmal hören ob uns jemand antwortet, weil der Transmitter kaputt ist.“
„Sollen wir etwa Leuchtfeuer aussenden?“ fragt Tailor wie zum Hohn. Russels Blick ist so durchdringend, dass Tailor bald selbst glaubt, er könne ihn damit töten, wenn er auch nur länger hinschaut. „Was sollen wir denn sonst machen? Alles was wir tun können ist um Hilfe zu rufen.“
„Auf einer Frequenz die Monate lang brauchen wird, bis sie auf einen Empfänger trifft. Ich will dich nicht noch einmal daran erinnern wie wenig Transitschiffe hier durchfliegen.“
Tailor würde noch viel mehr sagen. Er würde diskutieren und sich gegen Russels schlechte Stimmung zur Wehr setzen, doch lohnt sich all das überhaupt noch? Russel hat Recht. Es wird keine Hoffnung geben. Die Vorräte sind fast aufgebraucht und sie trinken seit zwei Tagen das Kühlwasser um überleben zu können. Transitschiffe sind seit Erfindung des Hyperraumfluges nicht mehr für lange Reisen geschaffen. Für den Notfall gibt es Rationen für einen Monat. In diesem Raumschiff, für welches er hätte verantwortlich sein müssen, hat er weit weniger deponiert. Dass sie abgestürzt sind und nun verhungern werden ist allein seine Schuld.

 

 

 


Zweiter Gang links. Weiße, sterile Wände und blaue LED- Leisten soweit das Auge sehen kann. Tailor folgt den Gang. Ende. Hier ist der Schott dicht, weil das Schiff ab diesen Punkt in der Mitte zerrissen ist. Umdrehen und zurück gehen. Er geht an einem Fenster vorbei, stoppt und macht einen großen Rückwärtsschritt. Er presst seinen Kopf gegen die Scheibe. Da draußen sind sie. Diese Sterne, welche ihn wie zum Hohn anschauen. Lachen sie ihn aus? Nein. Das machen die Schatten. Sie verbergen sich zwischen den Kratern und silbernen Felsen des Asteroiden. Tailor starrt auf einen schwarzen Fleck. Er schreckt auf als er zwei rot leuchtende Augen erkennen kann. Verwirrt wischt er über seine schmerzenden Augen. Er presst kurz darauf ganz fest seine Lider aufeinander. Da sind sie wieder... diese roten Augen. Tailor ist erleichtert. Es ist doch nur eine Einbildung. Da draußen sind also keine Monster. So wie damals in seinem Schrank, wo sein Vater nachgeschaut hat und nichts weiter als seine Jacken und Shirts vorgefunden hat.
Warum erinnert er sich plötzlich an solch banale Dinge aus seiner Kindheit? Tailor weiß es nicht. Sein Magen beginnt plötzlich laut zu brodeln. Hunger... Er hat heute kaum etwas getrunken, doch all das Wasser reicht nicht aus, um seinen Magen zu füllen. Die letzte Konserve wurde gestern aufgebraucht. Ab jetzt läuft ihnen die Zeit davon, denn sie werden mit großer Sicherheit verhungern. Wegen ihn. Ja, jetzt weiß er es. Diese Augen draußen vor dem Raumschiff und in seinem Innern gehören zu ihm. Er ist dieser Dämon, der sie alle ins Verderben gestürzt hat. Es ist seine Schuld. Seine Schuld. Mit diesen Gedanken im Kopf zieht Tailor weiter seine Runden in den engen Gängen dieser halbierten Raumschiffruine.

 

 

 

 


Das Perpetuum arbeitet unaufhörlich und erzeugt Strom und Licht. Kleinste Teilchen ziehen sich an, prallen aufeinander und lösen eine nie endende Kettenreaktion bestehend aus Geburt und Teilchentot aus. Ähnlich wie bei einer Supernova entstehen aus der freigesetzten Energie neue Teilchen, welche wiederum aufeinander prallen. Dieser atomare Prozess, in einem Prexilanus erzeugt, wird von Laien gerne als Perpetuum bezeichnen. Wenn doch der menschliche Kreislauf ebenfalls aus dem Nichts Energie erzeugen könnte... Tailor kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Müde beobachtet er den Streit zwischen Russel und Seb.
„Es gibt noch Hoffnung!“
„Was redest du da? Wir sind verloren und verhungern hier genauso wie einst Leika in der russischen Raumkapsel. Mit uns geht es qualvoll zu Ende. Wo ist da noch Hoffnung?“
brüllt Russel mit all seiner noch verbliebenen Kraft.
„Überall dort wo es Leben gibt, sollte auch die Hoffnung existieren. Das habe ich schon auf meinen zahlreichen biologischen Forschungsreisen gelernt.“
„Wir sind aber nicht auf einer beschissenen biologischen Forschungsreise“
, spuckt er seine Worte mit einem Schwall Speichel dem armen Biologen ins Gesicht. „Hier draußen gibt es nur Stille, Kälte und den Tod.“
„Das mag sein, doch wir dürfen nicht aufgeben.“ Er sieht so erbärmlich aus in seinem weißen Kittel und mit dem Wildwuchs als Bart in seinem Gesicht. Auch Tailor hat sich seinen Bart stehen und wachsen lassen in der Zeit, weil es wichtigere Dinge gab. Doch so wie Seb jetzt aussieht, ähnelt er eher einem verrückt gewordenen Wissenschaftler. „Wie oft stand ich schon vor der Sauerstoffanlage?“ kommt es kraftlos über seine schmalen Lippen. Er wischt sich Russels Speichel aus seinem Bart und atmet tief durch. „Ich habe sehr oft überlegt, ob man nicht einfach unseren Tod beschleunigen kann. Doch es hat keinen Sinn das Letzte aufzugeben was der Mensch noch an Wert besitzt. Ich meine damit unsere Hoffnung.“
„Beschleunigen . . .“ Russel überlegt kurz. Dann schaut er auf, greift auf die Platte eines Tisches, welcher neben der Schiebetür steht, und umschließt mit seinen fleischigen Händen einen Schraubenschlüssel. „Ich kann dir zeigen wie schnell sich Hoffnung in Luft auflösen kann.“
Seb reißt erschrocken seine Augen auf, doch es ist zu spät. Zu spät für Tailor einzugreifen und zu spät für Seb auszuweichen. Der Schraubenschlüssel trifft mit voller Wucht auf seinen Schädel. Es knackt, und auch als Seb zusammenbricht und leblos zu Boden sackt kann Tailor das Geräusch noch als Nachhall in seinen Ohren hören. Russel lässt geschockt den Schraubenschlüssel fallen, weicht zurück und prallt mit seinem Rücken hart gegen die Bordwand. Er sackt zu Boden, um dort über fünf Stunden hinweg regungslos sitzen zu bleiben.

 

 

 

 

 

Linker Flurgang. Geradeaus, an der Kombüse vorbei. Stehenbleiben. Tailor schaut aus dem Fenster. Die glühenden Augen zwischen den Schatten werden immer mehr. Kein Wunder, sind die Dämonen jetzt auch im Schiff. Tailor atmet tief durch. Er hat Sebs Tod zu verantworten und nicht sein Bruder. Wie es Russel wohl gerade gehen mag? Tailor macht sich auf den Weg. Links, Rechts, eine kleine Leiter hinauf, am Maschinenraum vorbei und geradeaus zum Cockpit. Dort sitzt er noch immer. Diesmal jedoch direkt neben der Leiche.
„Russ?“ Seine eigene Stimme kommt ihn nun so fremd vor.
„Schleichst du immer noch durch die Gänge oder schaust raus?“ Russel blickt nicht einmal auf. „Du solltest das lassen, sonst verlierst du noch deinen Verstand.“
„Steh auf und lass die Leiche in Ruhe.“
„Leiche? Er hatte einen Namen und dieser war Seb! So wie meine gefallenen Kameraden im Krieg auch Namen hatten. Greg, Warder, Buck, Jester ...“
Russel erhebt sich mühsam. „Seb glaubte doch tatsächlich das wir noch Hoffnung haben.“ Er lacht kurz humorlos auf. „Was für ein Trottel.“
„Wir sind verloren.“
„Ja, Bruder. Du weißt das. Wie damals als wir noch klein waren und wussten das unsere Mutter sterben wird.“
„...ja.“
„Unser Tod wird nicht qualvoll sein. Seb hat es hinter sich. Wir sollten es auch beenden.“
„Wie willst du das machen? Den Schott öffnen?“
„Nein, Tailor. Wir gehen mit einem Feuerwerk.“
Russel schaut sich um und als sich ihre Blicke treffen, weiß Tailor was er vorhat. „Bist du dabei?“
Tailor nickt.

 

Seit einigen Stunden arbeiten sie nun schon eifrig daran den Prexilanus umzuprogrammieren. Russel hat den Transfaktortransponder aus der Funkanlage entfernt und verwendet nun dessen Bauteile, um eine Überbrückung zwischen dem Hypermotor und dem noch verbliebenen Teil des Schiffswracks herzustellen. Wenn es zündet, soll es durch das gesamte Schiffsinnere gehen. Somit muss die Druckwelle durch die Rohre und Kabel geleitet werden, ehe das Schiff (ähnlich wie eine Flasche unter zu hohem Druck) nach außen zerspringt. All das würde von einem gewaltigen, wenn auch recht lautlosen Knall auf dem Asteroiden begleitet werden.
Tailor macht die Arbeit Spaß. Endlich wieder etwas Sinnvolles tun. Er hatte schon vollkommen vergessen was es heißt glücklich zu sein. Ab und an wünscht er sich, dass sie niemals fertig werden würden, doch was kommt dann? Tailors Stimmung trübt sich wieder. Ein qualvoller Tod durch Verhungern ist die bittere Realität und somit auch die Antwort auf seine unausgesprochene Frage.
„Fertig.“
Es ist nur ein Wort von Russel, aber es versetzt Tailor in Angst und Schrecken. Jetzt ist es vorbei. „Nur noch den Schalter umlegen“, haucht er angstvoll.
„Sei doch kein Schisser.“ Russel lacht. „Wir legen den Schalter um und dann ist es innerhalb von 30 Sekunden vorbei. Erst kommt die Leitung durch das Schiffsinnere, dann die Druckwelle und letztendlich die freigesetzte Entladung der Restenergie aus dem Perpetuum“, erklärt er fast schon begeistert.
Es ist nicht zu übersehen, dass sich Russel nach dem Ende sehnt. Doch Tailor wird erst jetzt bewusst, dass er doch lieber warten würde. Vielleicht noch eine oder zwei Nächte drüber schlafen... wenn es der Hunger und sein ausgemergelter Körper zulässt. Er hat jedoch keine Zeit mehr, weil Russel nun auch Tailor die Entscheidung über Leben oder Tod abnimmt. Russel legt vollkommen emotionslos den Schalter um. Ab jetzt beträgt Tailors Lebenszeit nur noch 30 Sekunden . . .
„Wir haben alle Schuld, weiß du? Ich habe durch eine unüberlegte Entscheidung auf dem Schlachtfeld damals meine Kameraden auf dem Gewissen . . . und du, mein lieber Bruder, Seb und mich.“
Tailor schaut erschrocken auf, doch nicht wegen Russels Worte.
Hinter dem Fenster sieht er ein Landungsschiff der Weltraumrettungsorganisation SAVe7. Der gesamte Asteroid ist nun in fließend grelles Licht gehüllt. Da sind keine finsteren Schatten und rote Augen mehr. All das Unheimliche ist nun verschwunden und es ist so atemberaubend schön und hell. Der Funkspruch . . . Er wurde erhört. Aber . . .
„Sie dürfen nicht näher kommen! Sie dürfen nicht neben uns landen!“ schreit Tailor aus vollem Halse. Er hämmert verzweifelt mit seinen Fäusten gegen die Scheibe, doch es ist zu spät.
Gerade als das Landungsschiff direkt neben Tailors Transitraumschiff aufsetzt, wird die Druckwelle freigesetzt und zerfetzt alles Metall, sowie einen Großteil des Felsgesteins auf dem Asteroiden. Nichts bleibt mehr übrig. Nichts, bis auf die ewige Stille und eine unvorstellbare Weltraumkälte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

~ Überall dort wo es Leben gibt, sollte auch die Hoffnung existieren ~


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Weltraum Universum Asteroiden Kurzgeschichten


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