Dark Side of the World

Das Magazin für alle Themen jenseits des stressigen Alltags

Dieser Blog ist unsichtbar!

 

 

 

Mein letzter Blog ist schon ein Weilchen her und bald folgt auch wieder eine Kurzgeschichte. Diesmal werde ich versuchen euch das Gruseln zu lehren. Im Moment ist jedoch viel los und ich komme fast zu nichts mehr, weshalb auch die Blogs lange auf sich warten lassen. Doch jetzt hau ich einfach mal in die Tasten und überlege nicht lange. Ich behandle somit kein spezifisches Thema, sondern vielmehr etwas das mich schon ein Weilchen beschäftigt.

 

 

Das Zocken wird bei mir immer weniger, die Backlog hingegen immer größer. Hätte nie gedacht das ich auch mal so enden würde. Ich will noch so viel kaufen und zahlreiche liegengebliebene Games spielen. Doch Stress, meine nicht vorhandene Gesundheit und kleinere, sowie größere Problemchen verhindern das ich mich überhaupt fokussieren kann. Doch woran liegt das? Werde ich etwa älter? Ich frage deshalb, weil ich früher eine stressige Schulzeit hatte, meine Hausaufgaben sträflich behandelte, mich mit Freunden traf und dennoch Zeit fand in virtuelle Welten zu versinken.

 

 

 

 

Irgendwie war das früher alles lockerer. Oder war ich einfach nur lockerer? Ich hab mich auch durch kaum etwas ablenken lassen, wenn ich gespielt habe. Selbst komplexe Rollenspiele waren für mich kein Ding und heute schiebe ich so etwas wie Oddworld New 'n Tasty auf, obwohl ich schon so lange auf die Vita Version gewartet habe.

 

Vor einer Woche war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Ich habe sie lange nicht mehr gesehen, doch zu meinem Schreck musste ich feststellen das sie sehr alt geworden sind. Mein Paps ist längst in Rente und meine Mom folgt Ende des Jahres. Sie sehen schon sehr alt aus und selbst die Hauskatze ist schon eine Seniorenmieze. Ich saß dann da, trank meinen Cappuccino der mir schwer im Magen lag, und sah mich um. Dabei begann ich mich an frühere Zeiten zu erinnern. Zeiten die nicht immer gut waren, keine Frage, aber dennoch wurde ich unweigerlich nostalgisch. Viele Dinge die schon lange her sind, kommen mir immer vor als wäre es erst gestern gewesen. Doch bei meinen Eltern zu sitzen und mit dem Alter (oder dem Älter werden) konfrontiert zu werden, hat mir sehr zu denken gegeben.

 

 

 

 

Ich begann noch in der gleichen Nacht mit einer schmerzhaften Selbstreflexion. Bin ich zufrieden und glücklich mit meinem Leben? Hm... irgendwie nicht wirklich. Ich lebe, ja. Das ist alles was ich sagen kann und alles darüber hinaus hat mich bisher auch nicht groß gekümmert. Habe ich immer die richtigen Entscheidungen getroffen? Definitiv nein. Ich habe sehr viele Fehler gemacht und ich bereue vieles. Würde ich dieses Leben gerne noch einmal leben wollen - ein Restart sozusagen? Ja. Ich würde es noch einmal versuchen wollen. Doch welche Rolle spielen die Games darin?
Unter vielen Erinnerungen auf die ich zurückblickte, mischten sich auch Erinnerungen an die Games die ich zu diesem Zeitpunkt gezockt habe. Meine Gameboy – Zeit als meine Familie noch jeden Sommer auf dem größten Grundstück eines Zeltplatzes in Brandenburg verbrachte. Die SNES – Zeit, in welcher meine älteste Schwester mit ihrem ersten Freund von zu Hause auszog. Die Playstation – Zeit, in welcher ich sozusagen als Gamer so richtig erwachte und mich auch als Nerd bezeichnen konnte. Oh, und lange davor war ja noch (kleiner Fratz wie ich war) die MS-DOS Games – Zeit als Paps den ersten Computer mit nach Hause brachte.
Paps... Früher sah er aus wie Chuck Norris, doch jetzt ist sein Haar dünn und ergraut. Er hat viele Falten, obwohl er noch immer so strahlend lächeln kann. Meine Mom hat viele körperliche und auch seelische Beschwerden. Das Alter macht mir irgendwie Angst.

 

 

 

 

Wenn es nach mir ginge, dann würde ich mit spätestens 50 sterben wollen. Früher wäre mir noch lieber, denn ich will nicht miterleben müssen wenn enge Familienmitglieder vor mir sterben. Und ich bin der Letzte, ergo Jüngste im Bunde und habe somit die A- Karte gezogen.
Eine lange Zeit habe ich vor vieles die Augen verschlossen und das Leben einfach nur gelebt. Doch reicht das aus, vor allem wenn man ab und an mit der bitteren Realität konfrontiert wird? Arbeiten, Ehefrau und die Hobbies waren stets mein Lebensmittelpunkt gewesen. Mein größtes Lebensziel hingegen ist irgendwann ein Buch herauszubringen. Aber auch das schiebe ich immer wieder vor mir her . . . und das schon seitdem ich 15 Jahre alt bin. Doch für das Schreiben habe ich streckenweise noch weniger Zeit (und kaum einen Kopf) als für das Zocken. Motiviert werde ich zum Glück von einem CW'ler namens Sawbones und vielleicht überwinde ich ja in dieser Hinsicht mal meinen inneren Schweinehund?

 

 

 

 

Ein befremdliches Gefühl habe ich dennoch bezüglich der Games. Verschwendete Lebenszeit wird es oft genannt. Und als ich von meinen Eltern wieder nach Hause fuhr, geisterten eben diese beiden Worte tatsächlich in meinem Kopf herum. Was bedeutet ein Gaming- oder Zockerleben wenn man eines Tags alt und grau ist? Worauf blickt man zurück? Auf Clouds Kampf gegen Sephiroth, Squall's Lächeln am Ende von Final Fantasy 8, Weebam-Na's Aufreger über das Rattenragout mit paniertem Hirschpenis, Marcus Fenix Coolness, die unterirdischen Tropeninseln mit den singenden Meerjungfrauen aus Champion's of Norrath, mein Endkampf (mein Erster überhaupt) in Heart of Darkness der meinen Herzschlag derart erhöhte das meine Brust schmerzte wie die Hölle, die sanfte Melodie der Feiyaner aus Space Rangers 2, meine 200 € die ich in Eden Eternal für Outfits, Ingame - Währung und Mounts investiert habe, meinen mutwillig im Wutanfall zerstörten Controller wegen Devil May Cry 3, die atemberaubende Halle mit den Sonnenstrahlen in Kameo, mein Haus in Knothole Glate, die Atmosphäre auf der Citadel, CTF in Unreal Tournament 2004, sowie (um das hier mal abzukürzen) meine Giga Games Abende und die Games Convention in Leipzig, auf welcher ich die Jungs alle live traf.

 

 

 

 

Nachdem ich das so aufgeschrieben habe und jetzt noch mal lese, empfinde ich nichts dergleichen als wirklich negativ. Irgendwie verspüre ich bei der ein oder anderen Erinnerung gar ein Kribbeln, weil es eine schöne Erinnerung ist. Dies bringt mich auf den Gedanken das es eigentlich nicht so schlecht sein kann sein Leben als Gamer zu verbringen. Irgendwie erlebt man ja, abseits vom RL, auch eine ganze Menge. Im Gespräch mit meiner Frau kommen auch schon mal Floskeln und Phrasen wie: „Weißt du noch als wir damals das und das gezockt haben?“


Ich denke nun das ich mit Stolz zurückblicken kann, sollte ich doch einmal alt und grau werden. Bleibt unterm Strich eben nur noch meine Angst vor dem Verlust. In der virtuellen Welt stirbt man oft und man wird auch oft mit dem Tod konfrontiert. Ganz aktuell und nicht minder schmerzvoll gerade in Story of Seasons. Der Tod gehört zum Leben dazu und schwer ist es letztendlich nur für die Hinterbliebenen. Doch die Erde dreht sich weiter und somit fließt die Zeit und nichts steht still. Vielleicht sollte man selbst auch nicht stehenbleiben, sondern nach vorn blicken? Ohne Angst, Zweifel und Bedenken.

 

 

 

 

 

Wenn ich das alles hier so schreibe und auch lese, wird mir einiges klar. Alles geht einmal zu Ende und man kann vergangene Zeiten und somit auch die Jugend nicht zurück haben. Das ist vorbei. Was wichtig ist, ist der Blick in die spannende Zukunft. Und bei all dem (was mir jetzt auch gerade bewusst wird) waren es die Spiele selbst die mich jung gehalten haben. Ich bin kein langweiliger 32 Jahre alter Mann, sondern ein verspielter Kerl, der manchmal auch ein wenig albern sein kann. Ich liebe ferne Welten und möchte gerne Abenteuer erleben. Klar, im RL erlebt man auch welche, doch wenn ich so an Griechenland (war damals auf Kreta, Korfu und Chalkidiki), sowie Ibiza, Hamburg, Österreich, der Harz usw. usf. zurückblicke, dann war ich zwar im Urlaub und auf Reisen, aber frei war ich nicht wirklich. Habe ich dort Abenteuer erlebt? Mitnichten.

 

 

 

 

In der virtuellen Welt jedoch war ich auf fernen Planeten, in den Mägen eines Wals, auf dem Mond, im All, unter Wasser, am Ende der Welt, inmitten einer bedrückenden Postapokalypse, im Mittelalter, in feucht-kalten Dungeons, in schnellen Autos, in Mega- Citys, Robostädten, habe einen Salzsee durchquert, Lava fließen sehen, mich mit Monstern und Übergegner angelegt, bin gesegelt, mit Jets geflogen, habe Krieg geführt, Städte aufgebaut, neue Technologien entdeckt und habe unzählige Dinge erlebt und Taten vollbracht, mit welche man ganze Bände füllen könnte. Natürlich alles in einer virtuellen Welt, welche jedoch manchmal so viel besser ist als die reale Welt mit ihren irrationalen Politikern, grausamen Straftraten, Tierquälereien und der ganzen Maßlosigkeit.

 

Ok, meine Backlog mag angewachsen sein, aber angesichts dieses Resümees, welches ich nicht allein nur um meinetwillen verfasst habe, werde ich jedes für mich interessante Spiel angehen und mir immer die Zeit zum Spielen nehmen. Was bedeutet es also ein Gamer zu sein? Das bedeutet ein erfülltes und aufregendes Leben gelebt zu haben. Und wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich mit Freuden auf mein Leben zurückblicken.

 

 

 

In diesem Sinne   .  .  . wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Zocken.

 

Avi

 

 

 

 

 


Tags:

Games


Bewertung: super!

15 Kommentare

Refresh
Am 21 Jan um 10:21 wolpadinnga
Gut geschrieben, kann vieles gut nachvollziehen. Bin mit meinen 32 Jahren ja auch nicht mehr ganz jung. images/smilies/m-wink.gif

Praktisch jedes Hobby ist doch "verschwendete" Lebenszeit. Ob ich jetzt Fußball schaue, ein Buch lese, ins Kino gehe, in die Disco zum Tanzen, zum Tauchen, Fallschirmspringen oder sonstwas. Im Endeffekt habe ich im Alter dann "nur" Erinnerungen. (Klar sind manche Hobbys besser für die Gesundheit oder besser für die Bildung als andere).

Solange mir mein Hobby Spaß macht ist es für mich keine verschwendete Zeit. Genauso sinnvoll oder unsinnig wie fast jedes Hobby.

Und auch mich trifft das mit dem "Backlog" immer mehr. Andererseits habe ich jetzt auch mehr Geld zur Verfügung und kaufe mir auch mehr Spiele. Früher habe ich monatelang mein Taschengeld gespart für ein besonderes Spiel, welches dann auch wirklich ausgiebig gezockt wurde.
Jetzt habe ich mir gerade Dragons Dogma gekauft, überlege mir ob ich bei den Sales im PSN noch Tales of Zestiria hole, und Dying Light ist schon vorbestellt und kommt auch Anfang nächsten Monats.
Zwischendrin wird wahrscheinlich noch Rise of the Tomb Raider geholt.
Damit habe ich mehr Spiele als Zeit. Wenn mich ein Game wirklich von Anfang bis Ende fesseln kann ist das kein Problem, dann werden die nacheinander durchgezockt.
In den meisten Fällen gibt es aber irgendwo Hänger / Längen die mich langweilen, und dann probiere ich mal schnell eines meiner vielen anderen verfügbaren Games aus, die noch herumliegen. Und so geht das dann weiter. Und dann, nach ein paar Wochen, das ursprüngliche Spiel wieder anzupacken fällt oft schwer, man ist schon komplett draußen.
So habe ich viele "angezockte" Games, aber immer weniger wirklich durchgespielte.

Das war es von meiner Seite aus dazu, trifft zwar nicht den Kern deines Blogs (das Alter), aber das ist mir spontan dazu eingefallen. images/smilies/m-wink.gif

Am 21 Jan um 12:21 frygon
As a gamer you don't choose to have no life, you choose to have many! images/smilies/m-wink.gif

Am 21 Jan um 19:35 Avi
@wolpadinnga: Am Thema vorbei ist es nicht. images/smilies/m-wink.gif Hab ja gestern nacht auch einfach wild drauf los getippt und hatte anfangs noch nicht mal ein Thema. Um meine Backlog ging es ja auch, von daher ist alles schick. images/smilies/m-happy2.gif

Dein Kommentar zeigt mir aber das ich doch nicht alleine bin und außerdem bist auch du 32. images/smilies/m-grin01.gif

Danke für den Kommi. ^^

@frygon: good point! images/smilies/m-eek.gif

Am 22 Jan um 00:42 ErtMcNiel
ich glaube du hast eine leichte Winter Depression Avi.

Am 23 Jan um 15:22 tyrael1909
Sehr schön geschriebener Blog in dem ich mich stellenweise selbst wieder finde oder mit gleichen Gefühlen und Erfahrungen wieder finde. Ich zock jetzt seid gut 20 Jahre, sehe ich diese Zeit als verschwenderisch an , ich denke nicht. Mit jedem Hobby das man teils intensiv Betreibt verschwendet man Zeit und fragt sich denke ich hin und wieder ob man diese nicht besser nutzen könnte. Will ich die Erinnerungen an so manche geniale Momente aus meinem Gamer Dasein eintauschen? Nein definitiv nicht.

Das übliche Zeit Problem ist bei mir mittlerweile jedoch auch eingetroffen, liegt aber zum Teil auch daran das mich noch wenige Spiele von Anfang bis zum Ende an die Konsole fesseln. Das Private Real Life tut sein übriges das oft Pausen eingelegt werden , etwas anderes dazwischen gepackt wird und Wochen später dann wieder den Flow zu bekommen in das vor Wochen Angefangene Spiel rein zu kommen ist oft schwer.

Ich nehm es mir jedes Jahr vor Vorallem in den Monaten wo man mit genialen Games überschüttet wird nur soviel zu holen wie auch Zeitlich überhaupt drinnen ist. Das Privileg sich es aber einfach gönnen zu können oder irgendwelche schicken Sammler oder Sonder Editionen zu erhaschen hat die letzten Jahre oftmals einen Strich durch diese Rechnung gemacht images/smilies/m-smile.gif

Andere Pumpen im Fitnessstudio um einen Ausgleich zu bekommen vom Alltag oder machen andere Dinge, bei mir schaffen das nur Games wirklich dieses Ausgleich zu schaffen .

Leider muss man sich für dieses Hobby oft rechtfertigen, zumindestens musste ich das oft bei meiner Ex und deren Anhang. Zum Glück ist es nur noch die Ex, und meine jetzige Partnerschaft was das angeht nicht so Welt fremd und voreingenommen. Meine Kidz finden es jedenfalls cool wenn Paps weiß von was sie reden und auch gerne oft dazu bereit ist sich mit an die Kiste zu setzen und die Leidenschaft zu teilen images/smilies/a-goodwork.gif

Am 23 Jan um 20:13 Avi
Immer wieder interessant zu lesen, dass auch andere sich in dieser Hinsicht Gedanken machen. Das macht Mut. Danke tyrael1909. ^^

Am 23 Jan um 22:40 Kytaro
Das hast du echt schön geschrieben.


Am 24 Jan um 17:45 MeanMrMustard
Sehr schöner Blogeintrag, besonders das Fazit hat mich echt bewegt images/smilies/m-smile.gif

Ich seh das auch ähnlich wie du. Wenn ich an schöne Erinnerungen aus meinem Leben zurückdenke, denke ich viel eher an meine Erlebnisse in Hyrule oder sonstigen Videospielwelten, als an irgendwelche Reisen oder Erlebnisse, die ich im echten Leben gemacht hab (und ich war schon wirklich oft im Ausland und hab immer viel mit Freunden unternommen). Das im "echten Leben" ist zwar auch alles sehr schön gewesen und ich erinnere mich da auch noch gern dran zurück, so ab und an, aber es ruft einfach nicht dasselbe Gefühl von Sehnsucht und Nostalgie in mir hervor, wie wenn ich an meine Abenteuer mit Paper Mario oder Pokemon Rot zurückdenke images/smilies/m-smile.gif

Am 25 Jan um 01:37 Avi
Danke @Kytaro images/smilies/m-blushed.gif

@Meany: Bei Pokémon denke ich immer an Rubin (das Original) das ich damals gesuchtet habe. ^^

Am 05 Feb um 23:21 Olilol
schön geschrieben avi images/smilies/m-smile.gif

Nicht vorhandene Gesundheit? Darf ich fragen was du hast? Ist natürlich sehr ärgerlich images/smilies/m-hmm.gif
Gute Besserung

Über manche Sachen, die du ansprichst mache ich mir auch jetzt schon Gedanken und ich bin noch etwas jünger, wie du weißt images/smilies/m-grin01.gif


Zocken tu ich auch immer weniger (aus verschiedenen Gründen)

Am 05 Feb um 23:41 Avi
Oli images/smilies/m-blushed.gif

Ich hab momentan Bronchitis, etwas was Medikamentös behandelt werden muss (wenn nicht doch ne OP droht) und diverse andere kleine Avi- Wehwehchen. :3

Ich versuche mir derzeit einen Rahmen zum Zocken zu schaffen und es tut mir gut. Erstens bin ich wieder voll drin in meinem Hobby und zweitens kann ich so abschalten. Stress und all das ist immer noch vorhanden, aber selbst wenn es nur kurz ist, hilft mir das Zocken.

Ich hoffe du findest auch bald wieder Zeit dazu. ^^

Am 07 Feb um 00:21 VenomSnake
was bedeutet es eigentlich ein gamer zu sein?
nichts images/smilies/nixweiss.gif was soll es denn bedeuten images/smilies/m-confused.gif
muss denn alles eine bedeutung haben? einen macht gaming spass, anderen tennis, anderen bücher lesen, anderen schwimmen und und und.

ich finde eh schwachsinnig, das man für das was man tut, sich rechtfertigen zu müssen. noch lustiger finde ich wenn irgendwelche novoline automatenzocker zu mir kommen und zu mir sagen "bist du kind das du noch ps4 zockst" images/smilies/m-lol.gif

und genau das ist auch so eine sache, man wird so erzogen das man sich "ändern" muss, weil man "erwachsen" wird. "wieso tust du dies und jenes, bist du noch ein kind?" images/smilies/ugly.gif kenne da so paar leute die mit bestimmten sachen aufgehört haben, weil ja angeblich jetzt erwachsen und was andere nur denken würden.
mich juckt zum glück schon lange nicht mehr was andere denken und sagen und benehme mich immer noch so wie es mir passt und spass macht images/smilies/nixweiss.gif

das uns gaming nicht mehr wie früher begeistert ist auch normal. alles wird irgendwann mal "routine" und die begeisterung legt nach.
ob jetzt kino, autofahren, reisen, neues auto, sex, gaming, saufen, kiffen, disco, buch lesen usw usf.
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und fehler sind dazu da um daraus zu lernen, wenn wir wieder von vorne anfangen würden, würden wir den selben mist machen, weil eben noch nicht die fehler gemacht haben um daraus zu lernen images/smilies/SC06.png

Am 07 Feb um 00:44 Avi
Deine Worte klingen hart, direkt aber sie sind auch wahr. Man sollte so sein wie man ist und sich nicht dafür schämen. Dieses Erwachsenwerden versaut ohnehin eine Menge. Auch das man in der Gesellschaft gewisse Klischees zu erfüllen hat.

Ich habe auch schon gelernt, und auch lernen müssen in letzter Zeit, dass dieses Hobby eine Bereicherung ist und auch immer bleiben wird.

Und zu deiner Aufzählung: Du hast so Recht. images/smilies/m-sad5.gif

Am 11 Feb um 23:18 Dyn4m1k3
Lieber Avi,
deine melancholisch anmutende story hat mich tatsächlich berührt. ich kann aber auch sehr viel mit VapoSnakes aussage anfangen. ich nehme gaming nicht mehr so ernst wie früher,seitdem macht es mir auch viel mehr spaß. ewig lange sessions mit age of empires, quake, monster hunter oder auch gameboy-urlaube (oh wie ich habe ich sie geliebt) sind geschichte aber sie werden immer ein teil von mir bleiben. mittlerweile renne ich nicht mehr jeder neuerscheinung hinterher - aus mangelndem interesse,zeit oder, und das genieße ich total, weil ich mir bei spielen nun sehr viel zeit lasse. z.B. habe ich jetzt erst mit dem 1. Xenoblade teil angefangen, hab in 3 Wochen gerade mal 8h spielzeit aber das ist okay,weil ich noch 1-2 andere games aus leidenschaft (und youtube-gründen) zocke. das bedeutet mittlerweile für mich gamer zu sein: nicht alles mitnehmen. aber wenn ich was angehe,dann mit herz images/smilies/m-wink.gif

Am 12 Feb um 22:44 Avi
:
nicht alles mitnehmen. aber wenn ich was angehe,dann mit herz


Das bringt die Sache auf den Punkt, Dyn4m1k3! images/smilies/SC29.png

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